Dabei war ihr Einsatz weit mehr als die Wahrnehmung eines gewählten Amtes. Emily und Maike hatten ein offenes Ohr für ihre Mitschülerinnen, griffen Anliegen auf, brachten Ideen in die schulischen Gremien ein und suchten immer wieder das Gespräch mit Lehrkräften und Schulleitung. Gerade dort, wo unterschiedliche Interessen und Sichtweisen aufeinandertrafen, bewiesen sie Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit, gemeinsam nach guten Lösungen zu suchen.
Ein besonderer Teil ihrer Arbeit war dabei auch die Mitwirkung in den verschiedenen Gremien unserer Schule. In Konferenzen, gegenüber dem Schulelternbeirat und dem Freundeskreis des Edith-Stein-Gymnasiums vertraten sie die Perspektive der Schülerinnen und machten deutlich, wie wichtig es ist, Schülerinnen an der Gestaltung ihrer Schule unmittelbar zu beteiligen. In Arbeitskreisen, bei zahlreichen schulischen Veranstaltungen und bei unterschiedlichen Projekten brachten sie sich ebenso ein wie bei vielen kleinen und großen Themen des Schulalltags.
Was von ihrem Engagement bleibt, sind deshalb nicht nur einzelne Ideen oder Projekte. Es ist vor allem die Haltung, mit der Emily und Maike ihre Aufgabe wahrgenommen haben. Sie waren immer zugewandt, verlässlich, konstruktiv und mit spürbarer Verbundenheit zu ihrer Schule. Sie haben Verantwortung übernommen und damit gezeigt, dass Schulgemeinschaft davon lebt, dass Menschen bereit sind, sich einzubringen und Verantwortung für andere zu übernehmen.
Für ihren Einsatz und die vielen Stunden, die sie zusätzlich zum Schulalltag in ihre Aufgabe investiert haben, sagen wir als Schulleitung und im Namen der gesamten Schulgemeinschaft von Herzen Danke.
Ganz verabschieden müssen wir Emily und Maike zum Glück noch nicht. Beide bleiben dem Edith-Stein-Gymnasium als Schülerinnen noch zwei weitere Schuljahre erhalten.
Liebe Emily, liebe Maike, herzlichen Dank für eure Zeit, eure Ideen und euer großes Engagement für unser Edith-Stein-Gymnasium. Für eure kommenden Aufgaben und euren weiteren Weg wünschen wir euch alles Gute, viel Erfolg und weiterhin den Mut, Dinge mitzugestalten und zu bewegen.
Marcus Deuchler
stv. Schulleiter im Namen der Schulleitung




