Förderung junger Kunst - ABI-Preis des Kunstvereins 2026

Im feierlichen, wenn auch bewusst klein gehaltenen Rahmen fand am 21. April 2026 um 16 Uhr in den Räumen des Kunstvereins Speyer die Verleihung des Abiturpreises Kunst des Kunstverein Speyer statt. Aufgrund eines bevorstehenden Auslandspraktikums der Erstpreisträgerin konnte die Ehrung nicht wie üblich während der Mitgliederversammlung durchgeführt werden, sondern wurde vorgezogen.

Der Vorsitzende Hans-Jörg Eger sowie die zweite Vorsitzende Ilse Zink übernahmen die Preisverleihung. Frau Zink, die den Abiturpreis bereits seit vielen Jahren betreut, betonte ihre große Freude über die anhaltend hohe künstlerische Begabung junger Menschen.

Ausgezeichnet wurden die beiden Abiturientinnen Lilli Klein und Elina Linn, beide vom Edith-Stein-Gymnasium. Sie überzeugten durch herausragende Leistungen im Kunstabitur und beeindruckten die Jury mit ihrer Kreativität, Ausdruckskraft und ihrem reflektierten Zugang zur eigenen Arbeit. Herr Eger hob hervor, dass die Entscheidung für Frau Klein zwar einstimmig gefallen sei, jedoch auch Frau Linn durch ihre hervorragenden künstlerischen Arbeiten die Jurymitglieder nachhaltig beeindruckt habe.

Als besondere Anerkennung erhielt Frau Klein neben der Mitgliedschaft im Kunstverein einen Gutschein des Künstlerbedarfsunternehmens boesner. Beide Preisträgerinnen dürfen zudem im kommenden Jahr eigene Werke im Kunstverein ausstellen – eine wertvolle Gelegenheit, ihre Arbeiten einem größeren Publikum zu präsentieren.

An der Veranstaltung nahmen auch Angehörige der Preisträgerinnen teil, darunter die Mutter und Tante von Lilli Klein. Ebenso waren Vertreterinnen des Nikolaus-von-Weis-Gymnasiums anwesend: Frau Dana Groß als MSS-Leitung sowie die ehemalige Kunstlehrerin des Leistungskurses, Frau Franziska Weber. Der Leistungskurs selbst wurde am Nikolaus-von-Weis-Gymnasium unterrichtet, was die schulübergreifende Zusammenarbeit in der Oberstufe unterstreicht. Auch eine ehemalige Mitschülerin, Sonja Kubitz, ließ es sich nicht nehmen, als Unterstützerin dabei zu sein.

Die Atmosphäre der Preisverleihung war trotz des kleineren Rahmens ausgesprochen herzlich und von großer Wertschätzung geprägt. Besonders anschaulich beschrieb Frau Zink eine Kohlezeichnung mit den Worten: „Die Katze hört man förmlich schnurren!“ – ein Ausdruck der lebendigen Wirkung der präsentierten Werke.

Es wurde deutlich, dass beide Preisträgerinnen nicht nur über großes Talent verfügen, sondern auch mit Leidenschaft und Begeisterung bei der Sache sind. Dies zeigt sich sowohl in ihren Arbeiten – etwa den Zeichnungen während der Studienfahrt nach Rom – als auch in ihrer reflektierten Art, über Kunst zu sprechen.

Wir gratulieren den beiden Preisträgerinnen herzlich zu ihrem Erfolg und wünschen ihnen für ihren weiteren künstlerischen Weg alles Gute, viel Inspiration und zahlreiche kreative Momente.

Weber


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