Im Interview: Die neuen Vorsitzenden des Freundeskreises

Am 5. Juni haben die Mitglieder des Freundeskreises (LINK zu Rubrik) einen neuen Vorstand gewählt. Srdjan Mathes-Markovic wurde zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt, Eva Bauer zur 2. Vorsitzenden. Ein Interview.

Warum haben Sie sich zu einem Engagement im Freundeskreis entschieden?

Eva Bauer (EB):Als Frau Fischer mich kurz vor der Mitgliederversammlung angesprochen hat, ob ich mir die Arbeit im Freundeskreis vorstellen kann, habe ich nicht lange überlegt. 

Als ehemalige Schülerindie die Gründung 1987 noch mitbekommen hat, möchte ich, dass dieser Verein weitergeführt wird, damit die Schule und die Schülerinnen in vielfältiger Weise weiterhin unterstützt werden können.

Srdjan Mathes-Markovic (SMM):Ich bin von Herrn Landwich, dem ehemaligen Vorsitzenden, gefragt worden, ob ich mir ein Engagement vorstellen könnte. Ich habe den Freundeskreis dann als Gast während einer Vorstandssitzung als motivierte Truppe kennengelernt, die etwas bewegen will. Da war die Entscheidung dann schnell gefallen.

 

Was möchten Sie in der kommenden Zeit angehen? Haben Sie konkrete Vorhaben?

EB:Konkrete Vorhaben gibt es noch nicht, aber jede Menge Ideen, die ich mit Herrn Mathes-Markovic gerne anstoßen möchte. Ein wichtiges Unterfangen in dieser Amtsperiode wird es jedoch sein, die Mitgliederzahlen stabil zu halten bzw. zu erhöhen.

SMM:Bei den Mitgliederzahlen muss man definitiv was machen. Da ist noch Luft nach oben. Die Fördermaßnahmen der letzten Jahre zeigen wie wichtig die Unterstützung für die Schule ist. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind gut investiertes Geld. Denn eines ist klar: Kleine Beträge verteilt auf viele Schultern können einiges, wenn nicht sogar sehr viel bewegen.

 

Was gefällt Ihnen am ESG?

EB:Schon zu meiner Zeit, habe ich das ESG als eine sehr engagierte Schule mit hohen sozialen Ansprüchen kennengelernt. Das Miteinander und Füreinander war und ist heute noch ein Aushängeschild dieser Schule. Die Schule hat sich in all den Jahren weiterentwickelt und ist heute eine moderne Mädchenschule, die jeder Schülerin den Freiraum gibt, sich frei von allen Klischees ihren Neigungen entsprechend zu entwickeln. Der alte Rufname „Nonnenbunker“ ist passé!

SMM:Das fast familiäre Umfeld könnte man als ein Alleinstellungsmerkmal hervorheben. Die Großen kümmern sich um die Kleinen. Die Mädchen lernen sich über Klassengrenzen hinweg kennen. Es herrscht ein großer Zusammenhalt. Das wird auch so weitergegeben. Mit meiner Tochter wird mittlerweile die vierte Generation in der Familie am ESG oder Vorgängereinrichtungen unterrichtet. Das hat Seltenheitswert. Darüber hinaus vereint man Tradition und Moderne. Eine christliche Schule aus früherer Ordensträgerschaft auf der einen, moderne Schulkonzepte wie „Starke Mädchen Schule“ oder auch „MINT im Fokus“ auf der anderen Seite. Beides zusammen bietet einen ganzheitlichen Ansatz, um Mädchen zu ermutigen, ihr Potenzial zu nutzen und ihre berufliche Zukunft zu gestalten.


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