Schulträger

DIE GEMEINNÜTZIGE ST. DOMINIKUS SCHULEN GMBH

 

 

Die Gemeinnützige St. Dominikus Schulen GmbH ist Trägerin von sieben katholischen Privatschulen in Rheinland Pfalz und im Saarland.

  • Albertus-Magnus-Realschule, St.Ingbert
  • Albertus-Magnus-Gymnasium, St.Ingbert
  • Nikolaus-von-Weis-Gymnasium, Speyer
  • Nikolaus-von-Weis-Realschule plus, Speyer
  • St.-Katharina-Realschule, Landstuhl
  • Edith-Stein-Realschule, Speyer
  • Edith-Stein-Gymnasium, Speyer

Der Zweck der Gesellschaft ist die Verwirklichung der Aufgaben der Caritas als Lebens- und Wesensäußerung der katholischen Kirche in Fortschreibung der Intention des Institutes St.Dominikus Speyer durch Erziehung und Bildung, insbesondere durch den Betrieb von Schulen.

www.st-dominikus-schulen.de 

DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG

wird durch Herrn Dr. Armin Altmeyer wahrgenommen. Der Sitz der Gesellschaft ist in St. Ingbert.

DER AUFSICHTSRAT

Hanspeter Brohm, Bürgermeister a.D. (Vorsitzender des Aufsichtsrats)

Dr. Roswitha Buser, Vorsitzende Richterin am Landgericht a.D.

Dorothea Halter, Filialdirektorin

Klaus Hartz, Regierungsoberamtsrat a.D.

Heiderose Zegermacher, Regierungsschuldirektorin a.D.

Das Edith-Stein-Gymnasium befand sich bis Juli 2010 in der Trägerschaft der Dominikanerinnen von St. Magdalena in Speyer, vertreten durch die jeweilige Generalpriorin. 

Die Dominikanerinnen von St. Magdalena, die 1228 als eine Gemeinschaft von Reuerinnen gegründet wurden, gaben mit dem Übertritt in den Dominikanerorden 1304 ihrem bisher auf Buße und Selbstheiligung ausgerichteten Ordensideal eine neue religiöse Weite: Sie übernahmen aktiv Verantwortung in der Kirche, indem sie die den Frauenorden im Mittelalter vorgeschriebene Klausur öffneten, um Mädchen im Kloster zu erziehen und ihnen eine elementare Bildung zu vermitteln. Dieser Aufgabe kamen und kommen die Ordensfrauen seit Jahrhunderten nach. 

Nach der Aufhebung des Klosters in der Säkularisation 1802 und seiner Wiedererrichtung 1826 setzte in St. Magdalena eine regelrechte Schultradition mit verschiedenartigen Schultypen ein. Nach ihrer Konversion unterrichte Edith Stein zwischen 1923 und 1931 unterrichtete im Kloster St. Magdalena in Speyer die Fächer Deutsch und Geschichte und war in der Ausbildung von Lehrerinnen tätig. Der Betrieb der dominikanischen Schulen wurden währen der Herrschaft der Nationalsozialisten massiv eingeschränkt. Schließlich wurden die Einrichtungen im Jahre 1937/38 zwangsweise geschlossen.

Im Oktober 1945, kurz nach dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Herrschaft, wurden in St. Magdalena die Klostervolksschule und die Höhere Mädchenschule wiedereröffnet. Da die Zahl der Schülerinnen von Jahr zu Jahr wuchs, wurde 1957 im Westen der Stadt Speyer ein Schulneubau errichtet. Das Gymnasium und die Realschule, die hier ihren Platz fanden, erhielten den Namen Edith Steins. 

Über 50 Jahre nach ihrer Neugründung ging, im Jahre 2010, die Trägerschaft der Speyerer Edith-Stein Schulen auf die Gemeinnützige St. Dominikus Schulen GmbH über. Die Verbindung der Schulen zum Kloster der Dominikanerinnen in der unmittelbaren Nähe des Domes ist nicht abgebrochen. Besonders zur Klosterschule St. Magdalena, einer Grundschule mit musikalischem Schwerpunkt, pflegt unser Gymnasium freundschaftliche Kontakte und Kooperationen.