„Last Night of the Proms“ am ESG

Am Mittwoch, den 12. Juni fand in der Speyerer Stadthalle unser alljährliches Sommerkonzert statt. Chöre, Orchester, Solistinnen und auch Tanzgruppen aller Altersklassen gestalteten einen gelungenen Abend zum Thema „Populäre Klassik - Classic Pop“.

Zu Beginn erläuterte Dieter Hauß, der Leiter des Schulchors, die Ursprünge der „Nights of the Proms“, die im Großbritannien des endenden 19. Jahrhunderts liegen. 

Dagmar Wolf-Hauß dirigierte den Unterstufenchor, der den Abend musikalisch mit einer Variante von Mozarts „kleiner Nachtmusik“ eröffnete. Emilia Shahtout gefiel als Solistin mit „Ich komme schon durch manches Land“, das seinen Text Goethe und seine Melodie Beethoven verdankt. 

Unser Orchester schloss sich mit Resphighis „Balletto“ an. Barbara Nötscher leitet die Musikerinnen und wird dabei unterstützt von Eva Ruppert. Nach der Pause eröffnete das Orchester den zweiten Teil des Abends mit einigen Stücken aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“.

Die Beiträge des A-cappella-Ensemble waren bunt gemischt, von Schubert bis zu den „Beatles“.

Mozarts „Zauberflöte“ stand im Zentrum der Beiträge des Schulchores. Ebenfalls in dieser Etappe mit dabei: „Hebe deine Augen auf“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und Jean Sibelius‘ „Finlandia“. Dass man in „Bohemian Rhapsody“ der Band „Queen“ erstaunlicherweise keine E-Gitarre vermisste, unterstrich die hohe Qualität des Chores. Dagmar Wolf-Hauß begleitete die 78 Sängerinnen am Flügel. Dieter Hauß unterstützte den Chor immer wieder solistisch. 

Für Abwechslung sorgte stets die Tanz-AG „Rhythm Attack“, die begleitet von Hiphop-Beats gepaart mit klassischen Tönen die Bühne übernahm. Auch ein Queen-Medley kam gut an. Julianna Schilling gestaltete eine Choreografie, die dem Publikum sichtlich gefiel und immer wieder mit spontanem Applaus bedacht wurde. Besonders beeindruckte das gekonnte Miteinander unserer jüngeren und älteren Tänzerinnen.

Mit „Lady in Black“ von Uriah Heep kam der Moment für Claudia Niekum, die bereits an diversen Konzerten als Solistin und Songwriterin in Erscheinung getreten war. Gemeinsam mit Sandra Pluta, die sie am Cajon begleitet, lud sie das Publikum zum Mitsingen des Refrains ein. Eine Einladung, die die gut gelaunte Zuhörerschaft gerne und rege annahm.

Mit Beethovens „Ode an die Freude“, gemeinsam realisiert von Chören und dem Orchester, endete ein kurzweiliger Abend, der von den Zuhörern eifrig beklatscht wurde.

Unser Schulleiter Andreas Kotulla dankte allen Beteiligten und hob den Freundeskreis als „wahre Freunde unserer Schule“ hervor. Dieser hatte sich um die Bewirtung gekümmert und den Erlös der Schule gespendet.


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