Aktion Hoffnungs – Tauben

In unserem Schulhaus flattern ca. 400 Hoffnungs – Tauben herum. Unsere Schülerinnen und Lehrer haben sie in der vergangenen Woche gebastelt und als Zeichen der Hoffnung im Treppenhaus aufgehängt. Was ist der Hintergrund dieser Aktion?

An Pfingsten kam der Heilige Geist zu den Jüngerinnen und Jüngern. Die waren noch ganz sprachlos, weil Jesus weg war. „Wie soll das nun werden ganz ohne ihn?“, so ging es ihnen durch Kopf und Herz. Müde und erschöpft ging ihr Blick nach unten.

Und dann erschien der Heilige Geist über ihren Köpfen und berührte ihre Herzen. Die Jüngerinnen und Jünger fanden ihre Sprache wieder. Zuversicht hatte sie ergriffen. Von den großen Taten Gottes begannen sie, allen Menschen um sich herum zu erzählen. Hoffnung breitete sich mit jedem ihrer Worte aus.

Der Heilige Geist wird oft als Taube dargestellt. Eine Taube steht so für die Hoffnung. Auch für die Hoffnung auf Überwindung der Corona – Krise.

Auf den Bildern sind ca. 400 Hoffnungs – Tauben zu erkennen. Unsere Schülerinnen und Lehrer haben sie gefaltet. Ihre Hoffnungswörter, die sie durch die letzten Tage, Wochen und Monate der Corona – Krise getragen haben, haben sie darauf geschrieben. Die Tauben wollen jede und jeden, der sie sieht, mit ihrer Hoffnung anstecken.

(von Pfarrer Jens Dölschner)


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