Unser Engagement - Der Mensch

Besuch aus Japan, bereits zum dritten Mal

Auf Einladung der Japan-begeisterten Lehrerin Elke Schäfermeier besuchte bereits zum dritten Mal eine Delegation des japanischen Konsulates in Frankfurt das Speyerer Gymnasium.

Im Gepäck hatten die japanischen Gäste in diesem Jahr mehrere traditionelle Kimonos, um die sich der erste Teil des spannenden Vortrages drehte. „Wie lange dauert es wohl, einen traditionellen japanischen Kimono richtig anzuziehen?“ Auf diese und viele andere Fragen bekamen unsere Zehntklässlerinnen ausführliche Antworten.

Benennung der vielfältigen Einzelteile, Unterscheidung von Alltags- und Feiertagskleidung oder auch die Farb- und Bildsymbolik standen im Mittelpunkt der Ausführungen. Hinzu kam zur Freude des Publikums die Anschauung am „lebenden Objekt“. Nicht nur Frau  Nagai demonstrierte Teile der Bekleidungszeremonie, am Ende der Veranstaltung trugen dann auch die Schülerinnen Charlotte, Lisa und Mareike jeweils einen farbenfrohen Kimono samt Socken, Schuhe und Fächer.

Vizekonsul Kogure präsentierte anschließend spannende Einblicke in den japanischen Alltag. Er startete mit den wichtigsten Informationen aus den Bereichen „Zahlen und Fakten“. Darüber hinaus präsentierte er überaus interessante Details zum japanischen Verkehrssystem und „entführte“ die Schülerinnen mitten in die Tokioter U-Bahn. Dass man in den überfüllten Zügen nicht sitzen und kaum aussteigen kann, fanden einige eher erschreckend. Und die Tatsache, dass man im Stadtgebiet keine Mülleimer findet und die Japaner dennoch nichts auf die Straße werfen, um diese nicht zu beschmutzen, verwunderte das aufmerksam zuhörende Publikum zusehends. Um dieses Detail ranken sich denn auch viele Fragen, genau wie um viele andere Details des ansprechenden und liebevoll bebilderten Vortrages. Am liebsten hätten wohl alle die Koffer gepackt, um beispielsweise mit den farbenfrohen Fischen vor Japans Küste zu tauchen oder in heißen Quellen zu baden und zu entspannen. Für hitzige Diskussionen sorgte neben dem Blick auf Fontalunterricht, Ganztags-Stundenplan und Schuluniform auch folgende Information: „Die Japaner baden jeden Tag. Baden, nicht duschen...“ – für europäische Jugendliche weniger gut vorstellbar, ist doch bei uns die Dusche wesentlich beliebter.

Die japanischen Essgewohnheiten, die täglich drei warme Mahlzeiten vorsehen, stießen ebenfalls auf geteiltes Echo. Wobei, bei den fermentierten und gärenden Bohnen waren sich alle einig: „Starbucks-Kaffee, auch in Japan erhältlich, würden wir vorziehen!“

Weitere Informationen für Japan-Freunde:

  • Aufsatz-Wettbewerb für Schülerinnen ab der 10. Klasse mit tollen Preisen (auch Reisen) rund um Japan
  • Ausstellung „Im Japanfieber – von Monet bis Manga“ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck Remagen (26.08.2018 bis 20.01.2019)
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